Durch die Mitte über die höchsten Gipfel zur Nordküste

 

Ribeiro Frio & Levadawanderung

An den Berghängen von Madeira schlägt sich häufig die Feuchtigkeit aus Wolken und Nebel nieder, dies führt zu teilweise dichtem Moosbewuchs an den Bäumen. Eine kleine Wanderung führt entlang einer Levada zum Aussichtspunkt "Balkon" gelegen zwischen dem Pico Arieiro und Pico Ruivo. Auf der Felsnase stehend fallen die Wände links und rechts von einem senkrecht ab. Die Talsohle liegt hunderte Meter unter einem, leider aber fast immer im Nebel.

Oft werden lokale Produkte wie Obst, Strickwaren, Marmeladen, Liköre und Poncha (Zuckerrohrschnaps) zum Verkauf angeboten.

 

Pico Arieiro über den Pico Torrres zum Pico Ruivo

Der Höhenweg über die 3 höchsten Gipfel der Insel führt durch gigantische vulkanische Felsformationen, durchsetzt mit basaltischen Gesteinen. Obwohl der Weg in den letzten Jahren mit vielen Sicherungen und Treppen verbessert wurde ist nach wie vor Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erforderlich.

Unbedingt so früh wie möglich starten, da spätestens ab Mittag die Berge idR. in Wolken gehüllt sind. Wie bei den Levadawanderungen sollte man auch hier für die Tunnel eine Taschenlampe mitführen.

Einer der vielen Aussichtspunkte

Der Weg ist das Ziel

Links der Pico Torres und rechts, weiter hinten, der Pico Ruivo

Queimadas Levadawanderung

Oberhalb von Santana beginnt eine weitere abwechslungsreiche Wanderung. Üppiger Lorbeerwald säumt den Weg. Ziel der Tour ist der schattige, dicht mit Farnen bewachsene Felskessel mit hohem Wasserfall.

7 Km und 3,5 Std. Gehzeit sollte man für diese Tour einplanen. Es müssen 3 finstere Tunnel durchquert werden.

Dafür wird man mit grandiosen Ausblicken belohnt während man auf der 30 cm breiten Mauer an senkrecht abfallenden Wänden entlang wandert.

Hier gibt es im Tunnel sogar eine Sicherung damit man nicht ins Wasser fällt, (rechts im Bild die Seilsicherung).

Ohne Sicherung kann man sich schon mal nasse Füße holen. Man darf nicht vergessen, ohne Taschenlampe herrscht in den Tunnel absolute Dunkelheit. Eines der längsten Tunnel der Insel ist mehrere Kilometer lang!

Santana- hier können noch einige alte Häuser besichtigt werden. Überwiegend wurden sie nachgebaut einige wenige sind noch bewohnt.

 

Die Straßen im nördlichen Bereich der Insel sind zum Teil bis heute sehr abenteuerlich. Die Straßen winden sich steil durch Buchten und Schluchten entlang des Atlantik.

 

 

Viele wurden allerdings durch Tunnels oder Umgehungsstraßen ersetzt, so daß viele der alten Straßen nicht mehr unterhalten und somit gesperrt wurden.

Was empfiehlt der Küchenchef heute?

Espada - der schwarze Degenfisch mit Banane. Eine Spezialität der Insel, gefangen von den Fischern in Camara de Lobos, die Nachts mit ihren kleinen offenen Booten, den Espadeiros, ein paar Kilometer die Küste hinausfahren und dort an Bojen ihre langen Angelleinen versenken. Nur Nachts steigt der Degenfisch welcher wohl in bis zu 1500m Tiefe lebt auf 600m auf und kann somit gefangen werden.