Reisebericht USA & Kanada 2005

 

Hallo, wir möchten auf dieser Seite einen kleinen Reisebericht mit einigen Fotos von unserer Nordamerika Reise zeigen. Aufgrund verschiedener Umstände war für uns der Frühling 2005 als Reisezeit ideal. Sicherlich hatten wir einige bedenken ob nicht noch einige Straßen Wintersperre hätten (sie hatten) und ob alle gewünschten Aktivitäten und Besichtigungen möglich wären. Letztendlich waren nahezu alle Besichtigungen möglich, allerdings war manchmal nur ein Teil eines Parks geöffnet, bzw. noch nicht alle Straßen in den Parks wegen Wintersperre befahrbar. Wanderungen in größeren Höhenlagen waren nicht geplant und wären auch wegen einer geschlossenen Schneedecke im Gipfelbereich keinesfalls ausführbar gewesen.

Zusammenfassend können wir sagen, daß für unsere Wünsche und Vorstellungen der Frühling die ideale Reisezeit war. Die Temperaturen waren für eine Reise angenehm. In der Küstenregion und Kanada im Mittel um die 15 Grad (da fängt bei mir bereits die Wohlfühltemperatur an), im Südwesten dann natürlich deutlich wärmer. Wir hatten sehr wenig Niederschläge und viel Sonnenschein. In den Nationalparks war es ruhig, noch relativ wenig Tourismus, die Wiesen und Bäume in saftigem Grün und die schneebedeckten Berggipfel strahlten gegen den tiefblauen Himmel.

Die Reisedauer war incl. An- und Abreise 28 Tage, davon hatten wir für 21 Tage einen Mietwagen angemietet mit welchem wir in dieser Zeit 7461 km zurückgelegt haben. Hier ein Link zu unserer Reiseroute. Die Anreise erfolgte von München nach San Francisco, mit dem Mietwagen bis Las Vegas und Rückflug Las Vegas via San Francisco nach München. Teilweise wurde uns wegen der weiten Fahrstrecken von einer so großen Tour abgeraten. Wir empfanden es allerdings nicht als besonders anstrengend, da selbst die Nebenstraßen breit und unser Mietwagen geräumig war. Bei längeren Tagesetappen haben wir uns abgewechselt, so daß ich auch mal ein Nickerchen machen konnte. Wir sind beide keine Langschläfer und konnten so die Tage voll ausnutzen. Bei so einer "Reise" steht für mich auch nicht der maximale Erholungswert im Vordergrund sondern mehr das "erleben und sehen wollen". Erholen kann ich mich zu Hause, in der Arbeit oder bei einer "Urlaubs"woche wandern im Lechtal. Sicherlich hätte man hier und dort auch mal mehr Zeit verbringen können, speziell wenn jemand größere Wanderungen plant oder gerne das eine oder andere Museum besucht oder ..... (hängt eben immer von den persönlichen wünschen ab) sollte man die Route etwas kürzen oder mehr Zeit einplanen.

 

 

24. Apr - Flug mit Lufthansa von München nach San Francisco (Webcam). Wir haben die 4 Nächte im Hotel Holiday Inn Golden Gateway verbracht. Durch seine gute Lage direkt neben einer Cable Car Haltestelle, ideal wenn man die Stadt ohne Auto erkunden möchte.

 

© Deutsche Lufthansa AG

25. Apr - Den ersten Tag haben wir mit einem ruhigen Stadtspaziergang begonnen. Wir fuhren mit der Cable Car zum Fisherman`s Wharf, gönnten uns einen starken Morgenkaffe und sahen den Seelöwen im Wasser beim spielen zu. Nach dem Lunch im HRC (Hard Rock Cafe) machten wir uns auf zum Aufstieg zum Coit Tower. Von hier hat man einem schönen Blick über Stadt und Bucht. Nachmittags fuhren wir mit dem Bus zum Cliff House hinaus, um noch einen schönen Blick auf den Ozean zu genießen.

Info: 3-tages Ticket für öffentliche Verkehrsmittel incl. Cable Car 15.-USD.

26. Apr - Heute haben wir uns Fahrräder gemietet. Wir fuhren vom Fisherman`s Wharf entlang der Bucht bis zum Fort Point (1861 fertig gestellt um die Bucht zu schützen) unterhalb der Golden Gate Bridge. Über diese hinüber bis nach Sausalito (Jachthafen, Hausbootgemeinde, Brandung und hübsche Villen am Hang) und mit der Fähre wieder zurück. Fahrradmiete pro Tag incl. Fähre ca. 27.- EUR. Auf der Golden Gate Bridge gibt es Fuß- und Fahrradwege, man muß natürlich nicht auf der Straße radeln.
27. Apr - Wir fuhren mit der Cable Car zur Lombart Street am Russian Hill, 9 enge Haarnadelkurven mit einem steilen Gefälle verbinden die Hyde und Leavenworth Street. Vor dem Bau der Serpentinen war diese Straße mit einem Gefälle von 27% eine der steilsten Straßen von SF. Von dort spazierten wir bis nach Chinatown. Sehr empfehlenswert für ein gutes und preiswertes Essen. Mit seinen ungefähr 75.000 Einwohnern die nach New York zweitgrößte chinesische Gemeinde in den USA. Den Nachmittag nutzen wir für etwas Shopping rund um den Union Sqare. Wir wollten die Market Street vom Union Sqare weiterführend noch etwas erkunden, aber die Gegend hat sehr schnell ihren Charme verloren und das Publikum war nicht mehr allzu vertrauenswürdig.

28. Apr - 528 km - Heute habe wir unseren Mietwagen übernommen. Unser erstes Ziel war der Lassen Volcanic National Park. Ein kleiner nicht sehr bekannter NP rund um den Mount Lassen, einzigster aktiver Vulkan von Kalifornien. Die letzten Ausbrüche des Vulkans waren zwischen 1914 und 1921. Auf verschiedenen Wegen kann man unter anderem zischende und dampfende Tümpel erkunden aus denen der etwas beißende (stinkende) Geruch von Sulfitgas entweicht. In den Tümpeln kocht teilweise das Wasser und der Schlamm spritzte weit heraus. Ende April herrschte noch Wintersperre und es war nur der Sulphur Works Trail zugänglich.

Info: Wenn man mehrere Parks besichtigen möchte, rechnet sich idR. ein Golden Eagle Pass. Er kostet 65.-$ und ermöglicht 1 Jahr lang den Zugang zu National Parks, State Parks, Provincial Parks, National Forest usw.

29. Apr - 373 km - Der Redwood National Park, direkt am Pacific gelegen, bietet durch sein mildes und feuchtes Klima einen idealen Lebensraum für die Redwood Bäume. Diese erreichen eine Höhe von teilweise über 100m und einen Durchmesser von bis zu 7m. Die Küsten Redwoods können bis zu 2200 Jahre alt werden. Die Bäume sind gegen viele Krankheiten resistent und erhalten keine bedeutende Schädigung durch Insekten (leider breitet sich trotzdem die Krankheit "Sudden Oak Death" bei den Redwoods in einigen Regionen aus). Viele Wanderwege erschließen den Park und führen zu den größten Bäumen und beeindruckenden Aussichtsmöglichkeiten über Park und Ozean.
30. Apr - 359 km - Wir folgten der Küstenstraße 101 nach Norden. Ein kurzer Rundgang durch die Oregon Sand Dünen. Auf dem 70 km langen Küstenstreifen breitet sich eine wunderschöne Dünenlandschaft aus, wobei manche eine Höhe von bis zu 160m erreichen. Als im Landesinneren Berge aus Sandstein verwitterten trugen Flüsse und Bäche das Material an die Küste und lagerten es dort ab. Wind und Wetter taten das ihrige dazu. Etwas weiter nördlich trifft man auf die Sea Lion Caves. An der ausgewaschenen Steilküste mit ihren Höhlen sind regelmäßig Seelöwen anzutreffen. Eine Treppe führt zu einem Aussichtspunkt hinab von wo man die Tiere an der Küste sehen kann, oder man fährt in die Seelöwen Höhle mit dem Aufzug hinab und beobachtet die Tiere in der großen Höhle.

01. Mai - 599 km - Der Ausbruch des Mount St. Helens Vulkan 1980 hinterließ eine Spur der Verwüstung. Selbst in mehreren Kilometer Entfernung wurden Bäume wie Streichhölzer zu Boden gedrückt, ein 360 Grad heißer und 400 km/h schneller Feuersturm erledigte den Rest. Beim dem Ausbruch hat der Berg ungefähr 400 Höhenmeter verloren. Noch heute, 25 Jahre später, sind die Auswirkungen deutlich zu sehen. Aufgrund kleinerer Eruptionen im April war das Gebiet um den Vulkan (Straßen wie Wanderwege) weiträumig gesperrt worden. Einzig das Visitor Center mit Aussichtsplattform (Webcam) an der Coldwater Ridge war zugänglich.

02.Mai - 523 km - Ein strahlend weißes Haupt aus Eis und Schnee ist das unverwechselbare Zeichen des 4392m hohen Mt. Rainer Vulkans (Webcam). Jährlich sorgen ca. 30m Schnee dafür, daß sich an diesem imponierenden Erscheinungsbild nichts ändert. Leider hatten wir an diesem Tag sehr tief hängende Wolken und konnten den Gipfel nicht sehen. Wer möglichst nahe am Park übernachten möchte können wir die kleine Lodge direkt vor dem Parkeingang empfehlen. Sehr gutes Lunch und Dinner sind ein paar Kilometer zurück in einem schönen Family Restaurant (direkt an der Straße, nicht zu übersehen) zu bekommen. Am Abend sind wir noch bis nach Vancouver (Webcam) gefahren.

03. Mai - Den Vormittag haben wir erstmal mit Shopping verbracht. Danach hinab zur Waterfront und Harbour Center auf die Aussichtsplattform um sich einen guten Überblick zu verschaffen. Die Eintrittskarte gilt den ganzen Tag, man kann also am Abend zum Sonnenuntergang zurückkehren. Rundgang über Gastown, Vancouvers ältester Stadtteil, vorbei an der Steamclock nach Chinatown (größtes von Kanada) mit Besichtigung des chinesischen Gartens und des Dr. Sun Yat-Sen Gartens. Dies ist der erste vollständig klassische Garten der jemals außerhalb Chinas gebaut wurde.
04. Mai - Ausgiebige Spaziergänge im Stanley Park, ein 4 km² großer, überwiegend naturbelassener Park mit schönen altem Baumbestand und einem großen Netz an Wanderwegen. Die meistbesuchten Plätze sind die Totempfähle im Osten des Parkes und die 9.00 Uhr Kanone welche pünklich ihren sehr lauten Schuß abgibt. Von hier aus hat man auch einen herrlichen Blick auf die Skyline von Vancouver. Nachmittags besuchten wir die Capiliano Suspension Bridge im Norden der Stadt. Eine 137m lange Hängebrücke überquert in 70m Höhe den Capilano River. Auf der gegenüberliegenden Seite erreicht man einen Wald aus Zedern, Douglas Fichten und Hemlock Tannen.

05. Mai - Spaziergang nach Granville Island, gelegen zwischen den Brücken am False Creek, war bis vor wenigen Jahren ein altes Hafenviertel mit Lagerhallen und Kais. Durch Umstrukturierung und sanfte Sanierung ist es heute beliebter Anziehungspunkt für Touristen, Einkaufsbummler und Künstler. Mit einer kleinen Persononfähre weiter zur Science World (ein Überbleibsel der Expo) und dem Skytrain zurück in die Innenstadt.

Info: Wie in allen größeren Städten bieten sich die öffentlichen Verkehrsmittel eher an, als das eigene Auto. Das Tagesticket kostete 8.-$.

06. Mai - 435 km - Fahrt entlang des Trans-Canada Highways und des Fraser Rivers bis Kamloops. Unterwegs kurze Stopps in: Fort Langley - Das Freilichtmuseum zeigt einen Handelspostens Mitte des 19. Jahrhunderts in der kanadischen Wildnis. Alexandria Bridge - 1926 erbaut, ersetzte sie ein älteres Bauwerk der Cariboo Wagon Road. Fraser Canyon & Hells Gate - der sonst gemächlich fließende Fluß zwängt sich hier durch eine nur 34m breite Engstelle. Eine Seilbahn bringt einen bequem in die 152m tiefe Klamm hinunter. Die Wassertiefe betrug bei unserem Besuch ungefähr 38m, dies ist für die Schlucht eher gewöhnlicher Durchschnitt.
07. Mai - 551 km - Wo sich nördlich der Columbia Mountains die Cariboo Mountains anschließen, erstreckt sich im Wells Grey Provincial Park eine Landschaft die geprägt ist von erloschenen Vulkanen und Lavafelsen, von steilen Gebirgen, Flüssen, Bächen und Wasserfällen. Trotz der Wintersperre im hinteren Teil des Parkes (Schotterstraße) konnten wir unter anderem die beiden großen Wasserfälle besichtigen. Die Helmcken Falls mit einer Tiefe von 137m und die Dawson Falls mit einer Breite von 91m. Hier hatten wir unsere erste "Bärige" Begegnung.
08. Mai - 267 km - Am Abend des 07. Mai fuhren wir noch auf dem Yellowhead Highway über den Mount Robson (Foto). Am 08. Mai erkundeten wir den Jasper National Park. Unter anderem genossen wir den Top Ausblick von der Bergstation der Jasper Tramway auf einer Höhe von 2286m, sowie die Panoramastraße zum Medicine Lake und Maligne Lake (leider noch zugefroren). Der Tag endete mit einem tollen Blick auf das Columbia Icefield in der Abendsonne.
09. Mai - 247 km - Weiterfahrt auf dem Icefields Parkway vorbei am Columbia Icefield (eines der größten zusammenhängenden Gletschergebiete), kurzer Stopp am Lake Luise mit dem tollen Fairmont Chateau Hotel und vielen japanischen Touristen ;-) nach einem kurzen Kaffee Päuschen über den alten Bow Valley Parkway nach Banff. Zur abendlichen Entspannung haben wir noch die 40 Grad heiße Thermalquelle im Ort genossen.
10. Mai - 168 km - Den heutigen Tag verbrachten wir mit verschiedenen Wanderungen und Ausflügen rund um Banff, (Webcam), sowie der Besichtigung des alten Thermalbades (Höhle und Quelle). Ebenso wie in den anderen National Parks trifft man auch im Banff auf sehr viel Rotwild, Vögel aller Arten und Größen, Bären, Cojoten und Erdhörnchen in allen Größen. Wolf, Puma, Braunbär und Grizzly haben wir leider nicht zu Gesicht bekommen.
11. Mai - 473 km - Kurz vor der US amerikanischen Grenze legen wir noch einen Übernachtungsstopp im Waterton National Park ein. Der Übergang von den weiten der Prärie zu den schroffen, steilen Bergen war sehr beeindruckend. Der Park und selbst der Ort Waterton glichen einem großen Tierpark mit Rotwild und jeder Menge Dickhornschafen. Mit einem kurzen Rundweg am Red Rock Canyon vorbei an seinen leuchtend roten Gesteinsformationen ließen wir den Tag gemütlich ausklingen.
12. Mai - 864 km - Nach einem kleinen Rundgang durch Waterton wo mir noch dieser Western Meadowlark vor die Linse kam, sind wir heute die große Strecke bis zum Yellowstone National Park gefahren.
13. Mai - 250 km - Als erstes haben wir im Yellowstone National Park die Mammoth Hot Springs (Webcam) besichtigt. Eine Vielzahl kleiner Quellen fördert mineralhaltiges kochend heißes Wasser an die Oberfläche, daß über mehrere Sinterterassen bergab rinnt. Auf unserem Weg in den südlichen Teil des Parkes, zum großen Geysir Old Faithful (Webcam), haben wir unter anderem Bisonherden gesehen und viele Thermalgebiete in denen verschieden farbiges Wasser und manchmal auch Schlamm vor sich hin kochte, blubberte und sprudelte. Der Geysir Old Faithful bricht ungefähr alle 90 Minuten aus. Seine Fontaine erreicht eine Höhe von 30m bis 55m. Der Wasserausstoß beträgt ungefähr zwischen 14.000 und 32.000 Litern kochend heißem Wasser. Wir haben unsere Runde mit einer Fahrt vorbei am Yellowstone Lake beendet.
14. Mai - 252 km - Heute haben wir einige der Trails erkundet und uns mehrere kleinere Geysire und farbenprächtige Kessel und Becken mit teilweise mineralhaltigem bzw. schwefelhaltigem Wasser angesehen. Pro Jahr besichtigen ungefähr 4 Millionen Besucher den Park.
15. Mai - 890 km - Ein Fahrtag um dem Endziel der Reise ein Stück näher zu kommen. Nachdem wir unserer Reiseplanung 2 Tage voraus sind (Ankunft Las Vegas 17. Mai) beschlossen wir einen Abstecher zu den bereits von früheren Reisen bekannten Parks Zion und Bryce Canyon.
16. Mai - 326 km - Rundfahrt durch den Bryce Canyon mit tollen Ausblicken auf die Talsohle mit den gigantischen Gesteins-formationen. Wer das erste mal im Park ist, sollte nach Möglichkeit eine Wanderung hinab in das Felslabyrinth unternehmen. Aufgrund des immer größer werdenden Besucherandrangs ist in der Hauptreisezeit der Park nur noch mit einem Shuttlebus zugänglich. Am Abend fuhren wir noch bis zum Zion Canyon National Park.
17. Mai - 356 km - Der Zion Canyon ist eine vom Virgin River tief ausgewaschene Schlucht welche sich zum Ende hin bei einer Höhe von bis zu 600m auf 7m verengt. Mit dem Shuttle Bus fuhren wir die Stichstraße in den Zion Canyon National Park (Webcam). Wir wanderten den Riverside Walk bis ans Ende des befestigten Weges und vom Scout Lookout bis zum Weeping Rock um unsere bekannten Eindrücke nochmals zu vertiefen.. Auf dem weiteren Weg nach Las Vegas machten wir noch Halt im Valley of Fire State Park, einem kleinen Park mit leuchten roten Felsformationen in der Mojave Wüste. Unter anderem gibt es dort einen Felsen mit alten Zeichnungen der Indianer und eine Natursteinbrücke. Abends trafen wir in Las Vegas ein und gaben nach Bezug des Zimmers unseren Mietwagen schweren Herzens zurück.
18. Mai - Die nächsten 3 Tage verbrachten wir in Las Vegas (Webcam), dem Disneyland für Erwachsene. Als Hotel haben wir uns diesmal für das Luxor (die Pyramide im ägyptischen Stil) entschieden. Als Fortbewegungsmittel haben wir überwiegend wieder öffentliche Verkehrsmittel (neuerdings auch Monorail) benutzt, seltener ein Taxi. Es wurden in den letzten Jahren wieder viele neue Hotels erbaut, jedes Hotel wie eine Stadt für sich, mit Einkaufs- und Erholungsmöglichkeiten aller Art, so daß man eigentlich sein Hotel nicht mehr verlassen müßte. Um von der einen "Stadt" in die andere "Stadt" zu kommen wurden die Hotels teilweise mit Brücken bzw. Monorailstrecken verbunden. Das Casino in jedem Hotel ist sowieso eine Selbstverständlichkeit. Ungefähr 37 Millionen Menschen besuchen jährlich dieses Spielerparadies.
19. Mai - Besichtigt haben wir unter anderem das alte Las Vegas, die Fremont Street. Diese Straße wurde überdacht, so daß abends jede Stunde eine Musik und Videoshow auf das rießige Gewölbe projeziert werden kann. Dies wurde erbaut um die Attraktivität für den Tourismus wieder zu steigern und das "Niveau" der Gegend somit wieder zu verbessern. Bereits ein bis zwei Querstraßen neben der Fremont Street ist es aber bereits wieder recht düster und abends kaum noch Leute auf der Straße anzutreffen. Wer eine tolle Aussicht auf den Strip (neues Las Vegas) und den Rest der Stadt haben möchte sollte unbedingt auf den Stratosphere Tower hochfahren.
20. Mai - Die letzten großen Las Vegas Hotels welche erbaut wurden waren unter anderem das New York New York (2023 Zimmer), Paris (2916 Zimmer), Mandaly Bay (3309 Zimmer), Bellagio (3421 Zimmer und 512 Suiten), Wynn Resort (2700 Zimmer) und das Venetian (4049 Suiten). Wer gut und günstig Shoppen möchte, kann in das Las Vegas Outlet Center fahren (eigene Buslinie). Abends gings zum Flugplatz. Von Las Vegas mit umsteigen in San Francisco wieder zurück nach München.

21. Mai - Ankunft in München

© Deutsche Lufthansa AG